REWE Hallen-Masters 2019

REWE Hallen-Masters 2019

Sarstedter Hallen-Masters Bezirksligateam 10.01.2019

Wiederholungstäter: Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder siegt auch in Sarstedt

Sie siegen und siegen und siegen: Beim 16. REWE-Hallenmasters in Sarstedt verteidigen die Regionalliga-Kicker des 1. FC Germania Egestorf/Langreder ihren Titel - und feiern zugleich den dritten Sieg im dritten Qualifikationsturnier mit Gold-Label für das SPORTBUZZER Masters.

Vor 680 begeisterten Zuschauern Rekord, die Halle der Schiller-Oberschule war restlos ausverkauft wurde Ole Schöttelndreier zum Helden, indem der 21-Jährige den achten Neunmeter der Koldinger, getreten von Gilles-Asri Kvadjovie, parierte.Kurios: Schon im Vorjahr hatten sich diese beiden Mannschaften im Endspiel gegenübergestanden, vor Jahresfrist hatten die Egestorfer beim 8:2 aber keinerlei Mühe mit dem Underdog gehabt.

Gutes Stichwort: Die Germania, ihres Zeichens Titelverteidiger nicht nur in Sarstedt, sondern auch beim SPORTBUZZER Masters 2019 wäre um ein Haar bereits in der Vorrunde gescheitert, mühte sich in der Vorrunde dank der späten Treffer von Marko Ilic und Tigrinho zu einem 2:2 nach 0:2-Rückstand gegen den SV Bavenstedt und einem Last-Minute-Sieg (2:1) gegen die TuSpo Schliekum.

Im Viertelfinale gegen den bis dahin starken HSC Hannover ließen es die Jungs von Paul Nieber aber krachen: 6:2 spätestens jetzt war auch der Letzte in der Halle im Fußballfieber. Der schönste Treffer gelang zwar Niklas Kiene, der sich den Ball per Bande selbst zum Kopfballtreffer vorlegte, am Sieger gab es aber keinerlei Zweifel.

Der HSC hatte sich zuvor in der Gruppe B mit Siegen gegen den Koldinger SV (5:3) und Qualifikant SV BW Neuhof (3:1) souverän durchgesetzt – warum plötzlich diese Klatsche? „Wir waren nicht eingespielt, das hat man auch in den Vorrundenspielen schon gesehen", meinte Top-Stürmer Christopher Schultz. Nach dem Viertelfinal-Aus habe es auch „einen ordentlichen Anschiss in der Kabine gegeben".

Und sonst so in der Vorrunde? Das erste Tor des Turniers erzielte Schliekums Alan Houban in der 4. Minute gegen den SV Bavenstedt, das Team von Kevin Lasenowaski strich aber ebenso nach der Gruppenphase die Segel wie die Gastgeber, die dem TSV Barsinghausen mit 1:3 und dem SC Hemmingen-Westerfeld mit 1:6 unterlagen. Es war mehr drin für die Hausherren, aber wenn du unter anderem gegen „Basche" beim Stand von 0:1 einen Neunmeter (getreten von Mustafa Sasmaz) auslässt, wird es eben nichts. War aber nicht schlimm, die Blau-Weißen feierten das gelungene Turnier ausgiebig. „Wir sind total begeistert von der Resonanz – und freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr", sagte Viktor Rosenfeld, Vorsitzender der Sarstedter.

Zurück in die K.-o.-Phase: Bei den Koldingern konnte Spielertrainer Michael Jarzombek aufgrund von Wadenproblemen nicht mehr mitwirken. Der Fixpunkt der Gelb-Blauen war auf dem Parkett fortan nicht mehr präsent da sprangen eben andere in die Bresche. Beispielsweise Martin Pietrucha, dem im Viertelfinale gegen Bavenstedt (3:1) einer der schönsten Treffer des Abends gelang, als sein Schuss von der Bande vom rechten Schlappen abrutschte und im langen Eck einschlug. Zu diesem Zeitpunkt war bereits die Nachricht durchgesickert, dass das Essen restlos in den Mägen verschwunden sei. Der Hunger war offenbar groß, also wurde für den Tresen von einem griechischen Restaurant nachgeliefert und auf dem Parkett auch. Der OSV, im vergangen Jahr Dritter, erkämpfte sich ein 4:3 gegen den SC Hemmingen-

Westerfeld, was Semir Zan resümieren ließ: „Ab dem Viertelfinale werden wir immer nervös, das kannst Du auch so schreiben", so Hemmingens Trainer. Weiter mit dem Halbfinale: Im ersten warfen die Koldinger unter großem Gejohle den zweiten Regionalligisten, den TSV Havelse, mit 3:2 aus dem Turnier. Havelses neuer Trainer Jan Zimmermann verfolgte das Geschehen entspannt von der Tribüne aus. Eine Machtdemonstration erlebten die Zuschauer dann im zweiten Semifinale, als die Egestorfer nach freundschaftlichen Umarmungen zuvor mit Ex-Coach Zimmermann den OSV mit 6:2 abfertigten, den Schlusspunkt setzte Torben Engelking mit einem Treffer ins lange Eck. Nur für die Statistikfreunde wichtig: Im Neunmeterschießen um Platz drei besiegte der OSV Hannover den TSV Havelse mit 3:2. Und nun zum Finale, das zwei Sieger verdient gehabt hätte, wie Hallensprecher Christian Krebs hinterher betonte … Marvin Stieler brachte den Favoriten mit dem ersten Angriff in Führung, Engelking und Jos Homeier erhöhten. Die Sache ist durch, dachten viele und lagen völlig falsch.

Nils Schwabe gelang vor der Pause das 1:3, nach dem Seitenwechsel (2x10 Minuten) stellte Jauub Fakih den Anschluss her dann glich Omar Omeirat auch noch aus. Im Gegenzug brachte Marko Ilic die Egestorfer wieder nach vorn, in der letzten Minute wohlgemerkt, doch Jaber wusste noch einmal eine Antwort. Es ging ins Neunmeterschießen und hier traf als achter Egestorfer Schütze Youngster Jonas Lübke, Schöttelndreier parierte als erster der beiden Keeper einen Versuch. Ergo: Die Germania durfte wie im Vorjahr den riesigen Pokal, der übrigens trotz sichtbarer Gebrauchsspuren immer noch der alte ist, in die Höhe recken. Im letzten Jahr hat das übrigens sowohl in Sarstedt als auch später in der Swiss Life Hall ein gewisser Hendrik Weydandt getan. Von einem zweiten Märchen dieser Art zu fabulieren, wäre vermessen. Aber dass die Egestorfer nach diesem dritten Triumph im dritten Gold-Turnier, zumal als Titelverteidiger, DER heiße Anwärter auf den Sieg beim Masters sind, darüber braucht jetzt niemand mehr zu diskutieren.

Drei Auszeichnungen

Last but not least drei Fakten: Als Torschützenkönig wurde Egestorfs Tigrinho (5 Treffer) ausgezeichnet, bester Torhüter war laut Jury Maximilian Kemmesies vom OSV, bester Spieler Koldingens Martin Pietrucha.

 

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